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Frühlingserwachen

Alles begann mit dem Lesen des >Blick-Kontakts<. Dort stand der Beitrag “Frühlingserwachen auf der Johannishöhe” in dem der Arbeitskreis Johannishöhe zu einem gemeinsamen Einsatz  einlud. Da ich längere Zeit nicht mehr auf der Johannishöhe war, sagte ich zu meiner Frau, da könnten wir uns ja dieses Jahr mal anmelden. Den Pinsel schwingen oder sonstige pflegende Arbeiten sollten wir hin bekommen. Gesagt, getan, die Anmeldung per Email an das Hausleiterehepaar Ute & Thomas Schlosser abgesandt und gleich noch nachgefragt welches Werkzeug wir mitbringen sollten.

Der Wetterbericht sagte für den Samstag schönes und sonniges Wetter voraus, was dem Motto Frühlingserwachen sehr entgegen kam. Es sollte ein sehr sonniger Tag werden, bei dem ich mir sogar im Laufe des Tages eine Sonnenschutzcreme bei Ute ausleihen musste. Nach dem Ankommen und der üblichen Begrüßungsrunde hat Thomas Schlosser einige Arbeiten aufgezählt, die zuerst erledigt werden sollten. Dazu zählten der Anstrich des Backhauses, die Entfernung der Kräuterschnecke und die Pflege der Meditations-Stationen. Ich habe mich für die Entfernung der Kräuterschnecke gemeinsam mit Ute und Marion entschieden, obwohl die großen sichtbaren Sandsteine mich als im Berufsalltag arbeitenden Büromenschen eher hätten abschrecken sollen.
Nach Absprache untereinander über das gemeinsame Vorgehen konnte es losgehen. Ute und Marion kümmerten sich anfangs um die Rettung der vorhandenen Kräuter, die ja weiterhin für die Küche in Kübel erhalten bleiben sollten. Arbeitshandschuhe an und dann begann ich mit der Lockerung und Entfernung der ersten Sandsteine, Beladen der Schubkarre und Abtransport zu dem neuen Lagerplatz. Wenn ich jetzt im Nachhinein an die unzähligen Fahrten mit der Schubkarre denke, so fällt mir mal wieder auf, dass dies wieder eine Schufterei sowie Plackerei war, die niemand wahrnehmen wird. Ihr kennt dass sicherlich auch, dass es Arbeiten gibt, die viel Zeit beanspruchen und doch von Außenstehenden anders bewertet werden. Sicherlich ging dies genauso den Erbauern der Kräuterschnecke.

Die Mittagspause mit dem angekündigten leckerem Essen kam viel zu früh, denn eigentlich war zu diesem Zeitpunkt noch überraschend viel von der Kräuterschnecke zu erkennen. Nach dem gemeinsamen Essen – an dieser Stelle ein Danke Schön an das Küchenteam und die fantastische Suppe – konnte es gestärkt weiter gehen. Doch meine Muskeln sagten mir dann eher das Gegenteil, es dauerte eine Weile, bis sich mein Körper wieder den Bewegungen für die Arbeiten angepaßt hatte.

Zum Zeitpunkt der Eispause, d. h. als Thomas und Ute allen ein Eis spendierten, war es endlich geschafft. Von der Kräuterschnecke waren alle Sandsteine und ein großer Teil des Erdbodens bereits abtransportiert. Wobei der Erdboden zuvor noch eine Siebbehandlung erfuhr. Schließlich wurde der feine Mutterboden noch für die Füllung der neuen Kräuterkübel benötigt.

 
Während ich mich der Kräuterschnecke widmete, hat meine Frau Petra sich mit Katharina, Steffi und Matthias dem Anstrich des Backhauses angenommen. Das Ergebnis dieses Tages u. a. mit dem im neuen Glanz erstrahlendem Backhaus und den neuen Kräuterkübeln habt Ihr sicherlich inzwischen gesehen oder könnt es bei einem Eurer nächsten Besuche auf der Johannishöhe betrachten. Abgesehen von meinem Sonnenbrand war es ein interessanter Tag mit netten Leuten und für mich überraschender Weise ohne Muskelkater in den Tagen danach.

Alfred