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BNE - Bildung für Nachhaltige Entwicklung

BNE und biologische Vielfalt


Der CVJM Pfalz verknüpft in seinem Bildungskonzept die Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, biologische Vielfalt und Inklusion im ländlichen Raum und im weltweiten Horizont.

 

Das Bildungskonzept des CVJM Pfalz umfasst:

  • wald- und erlebnispädagogische Programme,
  • die Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter (JULEICA)
  • die internationalen Kontakte zu CVJMs in Tansania und Costa Rica fördern interkulturelles Lernen.  

Auf dem Außengelände ist ein Parcours der Sinne entstanden mit Stationen der Bewegung, der biologischen Vielfalt und WaldART:

  • duftende und essbare Früchte tragende Bäume/Sträucher
  • Ruhepunkte durch Hängematten- und Nestschaukeln
  • Niedrigseilgarten und Balancierstämme
  • Bogensportanlage
  • Bienenstöcke mit Angebot Honig zu schleudern
  • Zapfensortieranlage
  • verschiedene Nistmöglichkeiten bauen
  • Mega-Natur-Webrahmen zwischen Bäumen
  • einen mobilen Barfußpfad (auch für Rollstuhlfahrer geeignet)
  • Fühlkästen - Dendrophon - Kräuterschnecke
  • Untersuchungsmöglichkeit der Wasserspeicher-Eigenschaft verschiedener. Böden
  • große von den Kinder ausgefüllte Insektenhotels
  • Lesesteinhaufen für wechselwarme Tiere
  • Lausch-Periskop in den Baum-Wipfelbereich
  • Tastvorrichtung für verschiedene Baumarten
  • Rollstuhl-Wippe und Trampolin
  • Allee von Bäumen des Jahres

Im Bereich seiner Bildungsarbeit hat der CVJM Pfalz daher ein Netzwerk entwickelt aus Institutionen, Vereinen und Initiativen aus den Bereichen Behindertenhilfe, Schulen, Kommune, Kirche, Jugendarbeit, Naturschutz, Wissenschaft.

Das jeweilige Engagement ist sehr unterschiedlich: von direkter Umsetzung des Projektes über Beratung bei Bedarf, Vermittlung von Kontakten und Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Aufbau und der Pflege eines vielfältigen Netzwerkes gemacht.

 

 

Unsere Kooperationspartner sind:

  • das Forstamt Otterberg (gemeinsame Waldprogramme und Projektentwicklung)
  • Landesjugendpfarramt (Beratung, Netzwerk, Material und Vortragstätigkeit) ,
  • Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg (Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Beratung)
  • Dekanat An Alsenz und Lauter
  • Kirchengemeinde Katzweiler-Mehlbach
  • Kirchengemeinde Otterbach
  • Kommunale Jugendsozialarbeit
  • TU Kaiserslautern Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Sustainability Management 

Vernetzt sind wir weiter mit:

  • Arbeitskreisen des Landesjugendpfarramtes zu den Themen inklusive Freizeitenarbeit und Anschlüsse Konfirmanden- und Jugendarbeit
  • Netzwerk Umweltbildung Kaiserslautern und Rheinland-Pfalz,
  • dem Netzwerk der SchUR-Stationen in Rheinland-Pfalz,
  • der Zukunftsregion Westpfalz, einem freiwilligen Zusammenschluss von Firmen, Institutionen und Vereinen zur Behebung des drohenden Fachkräftemangels in dem ländlichen, strukturschwachen Gebiet der Westpfalz,
  • mit dem Netzwerk Bildungspartner BNE in der grenzüberschreitenden Großregion (Saarland, RLP, Graine Lorraine und BENELUX und
  • mit dem Netzwerk Stiftungen und Bildung.
  • AK Klimabildung der Prot. Landeskirche der Pfalz

Warum Natur und Wald?

 

Zur Einübung dieser Gestaltungskompetenzen bietet sich die Natur vor unserer Haustür als ein hervorragender Lern- und Erfahrungsort an:

  • Wald ist spannend und regt zu Neugier und Entdeckungsfreude an
  • durch seine Vielfalt regt er Fantasie und Kreativität an
  • der Naturraum schult die Motorik, die eigene
  • Körperwahrnehmung und Geschicklichkeit
  • durch Erleben mit allen Sinnen kann man sich selbst als Teil der Natur wahrnehmen
  • Neue Erfahrungen werden ermöglicht durch das Bestehen von Herausforderungen und dem Abbau von Ängsten
  • durch Faszination und dem Staunen über die Zusammenhänge entsteht eine Wertschätzung, die zur Grundlage für Engagement und verantwortungsbewusstes Verhalten wird.

(Zitate und Gedanken aus: „Mit Robin Hood in den Wald“ von Hesebeck und Andere, Ökotopia Verlag, 2013)

 

Unsere Programmangebote werden mit einer großen Methodenvielfalt vermittelt

(abenteuerhaft, sportlich, handwerklich, informativ, kreativ und mit viel Spaß).

Konkret:

  • 2015 Trinationle Begegnung (China-Frankreich-D) zum Thema "Energie und Nachhaltigkeit
  • 2011 und 2013 UN-Dakadeprojekt BNE
  • 2015 CVJM Jugendgästehaus zertifiziert als SchUR Station in Rheinland-Pfalz
  • 2013 und 2016 Auszeichung vom Rag für Nachhaltigkeit Werkstatt N Impulse und Werkstat N Projekt
  • 2016 erneute Zertifizierung als GUT DRAUF Einrichtung
  • 2016 Umweltpreis von Rheinland-pfalz für das Programm: "Wir machen den Wald bergreifbar

Durchgeführte Programme der letzten Jahren: 

  • „Wir machen Wald begreifbar–Waldpädagogik auch mit Menschen mit Behinderung“
  • Waldolympiade
  • Das Leben der Honigbiene mit allen Sinnen erfahren
  • Mit Robin Hood unterwegs
  • Boden- ein Schatz mit Füßen getreten
  • Outdoor-Kochen
  • Erlebnis.Beruf.Abenteuer. zur Förderung der Berufsreife
  • Konfirmanden und ehrenamtliches Engagement

Unser Ziel lautet:

„Heute nicht auf Kosten von morgen und

hier nicht auf Kosten von anderen leben.“

 

Es ist eine Frage der Gerechtigkeit und damit eine Grundhaltung, auf der alles andere aufbaut. Aus christlicher Verantwortung für uns, unsere Mitmenschen und für die Schöpfung in der wir leben, kann uns der Zustand der Welt nicht gleichgültig sein. Wir wollen uns daran beteiligen, Gerechtigkeit, Friede und die Bewahrung der Schöpfung zu fördern. Wichtig ist, dass die 3 Lebensbereiche Ökonomie, Ökologie und Sozial/Kulturelles in ihrer Vernetzung und gegenseitigen Abhängigkeit gesehen werden. 

Wir wollen Kinder und jungen Menschen in die Lage versetzen, dass sie ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand nehmen können unter Berücksichtigung der Interessen der Mitmenschen und der Umwelt. Gleichzeitig sollen sie ein hohes Maß an gesellschaftlicher Teilhabe erreichen können.

Dazu sind Gestaltungskompetenzen (nach De Haan et al 2008) wichtig.

  • weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
  • vorausschauend Denken und Handeln
  • interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen
  • Risiken, Gefahren und Unsicherheiten erkennen und abwägen
  • gemeinsam mit anderen planen und handeln
  • an Entscheidungsprozessen partizipieren können
  • Sich und andere immer wieder motivieren können
  • die eigenen Leitbilder/ Werte und die anderer reflektieren können
  • Zielkonflikte berücksichtigen können
  • Empathie und Solidarität für Benachteiligte aufbringen
  • Vorstellung von Gerechtigkeit als Entscheidungsgrundlage nutzen

(Zitate und Gedanken aus: „Der Wald ist voller Nachhaltigkeit“ von Kohler, Beate und Schulte Ostermann, Ute Beltz-Verlag, 2015)